Feuchte & Oberflächentemperatur
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Messwerte
Temperaturen in °C, Feuchte in %. Komma oder Punkt bei Dezimalzahlen möglich.
Berechnete Ergebnisse
Temperatur & Temperaturfaktor
Grenzwerte der relativen Raumluftfeuchte
Weitere bauphysikalische Kennwerte
Fachliche Einordnung
Die Auswertung beschreibt eine Momentaufnahme der eingegebenen Messwerte. Die 80-%-Grenze ist ein rechnerischer Orientierungswert für die relative Oberflächenfeuchte – keine Feststellung einer Schimmelbildung. Eine Grenzwertüberschreitung bedeutet nicht, dass unmittelbar Schimmel entsteht. Ob es zu Schimmelwachstum kommt, hängt unter anderem von der Oberflächenbeschaffenheit und der Dauer der Feuchteeinwirkung ab. Tauwassergrenze und Oberflächenfeuchte sind rechnerische Größen unter Annahme des Raumluft-Wasserdampfteildrucks an der Oberfläche. Der aus gemessenen Temperaturen ermittelte fRsi ist kein normierter Mindestwärmeschutznachweis.
Berechnungsgrundlagen anzeigen
Sättigungsdampfdruck: ps(T) = 610,78 · exp[17,08085 · T / (234,175 + T)] Pa (Magnus-Näherung, wie für die Tauwassergrenzwerte im ifs-Excel-Tool verwendet). Raumluftdampfdruck pv = φi · ps(Ti), mit φ als Anteil von 0 bis 1.
Relative Oberflächenfeuchte [%] = 100 · pv / ps(Tsi). Maximal zulässige Raumluftfeuchte für 80 bzw. 100 % Oberflächenfeuchte = 80 bzw. 100 · ps(Tsi) / ps(Ti). Taupunkt und die Temperatur bei 80 % werden durch Umkehrung derselben Magnus-Funktion bestimmt.
fRsi = (Tsi − Te) / (Ti − Te); bei identischer Innen- und Außentemperatur nicht definiert. Absolute Feuchte = 1000 · pv / [461,51 · (Ti + 273,15)] in g/m³. Für alle Berechnungen wird dieselbe Dampfdruckfunktion verwendet, wodurch Rundungsunterschiede zur ursprünglich gemischten Excel-Formel auftreten können.